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Wasserfilter Vergleich-Wasserfiltersysteme

Wasserfilter Vergleich Wasserfiltersysteme - worin unterscheiden sich die verschiedenen am Markt befindlichen Wasserfiltersysteme?

Wer als Neuling in der Wasserfilter Branche einen Wasserfilter Vergleich anstellen möchte, für den ist die Verwirrung groß: Er findet über ein halbes Dutzend verschiedene Wasserfiltersysteme, die sich alle in Typ, Leistung und Preis unterscheiden.

Im Folgenden finden Sie einen kurzen Wasserfilter Vergleich in Stichworten, damit Sie sich einen Überblick verschaffen und danach gezielt in der von Ihnen ausgewählten Untergruppe weiter recherchieren können.

Hauswasser oder Trinkwasser?​

Zunächst einmal müssen Sie sich im Klaren darüber sein, ob es Ihnen in erster Linie darum geht, das Wasser im ganzen Haus zu behandeln oder ob Ihnen speziell an einem guten Trinkwasser gelegen ist. Ideal wäre natürlich eine Sowohl-Als –auch- Lösung. So einfach ist es leider nicht.

Beginnen wir beim Kalkproblem. Dies betrifft sowohl die Rohrleitungsinstallation des ganzen Hauses als auch alle wasserführenden Geräte sowie das Trinkwasser selber. Sichtbar wird hartes Wasser im Wasserkocher: Muss dieser oft entkalkt werden, sieht es in den Rohren als auch in den „Körperrohren“, den Blutgefäßen, vermutlich nicht viel besser aus.

Man kann dieses Problem speziell für das Trinkwasser direkt in der Küche lösen: Infrage kommen eine Umkehrosmoseanlage, ein Heimdestilliergerät oder ein Kannenfilter (das, was man umgangssprachlich als BRITA-Filter bezeichnet). Einen Wasserfilter Vergleich dieser drei Möglichkeiten inklusives Vor- und Nachteile finden Sie weiter unten.

Bleiben wir zunächst beim Hauswasser.

Teil 1: Wasserfilter Vergleich Wasserfiltersysteme für das ganze Haus

Grundsätzlich finden sich in der Kategorie Wasserfiltersysteme fürs ganze Haus drei unterschiedliche Möglichkeiten: Entkalkungsanlagen, in die Leitung eingebaute große Durchflussfilter sowie Wasserbelebungssysteme.

Wasserentkalkungsanlagen​

Wasserentkalkungsanlagen sind große Ionentauscher: Kalk wird im Wasser gegen Salz ersetzt, weshalb diese Entkalkungsanlagen regelmäßig mit Salz „gefüttert“ werden müssen. Sie kennen dieses Prinzip von Ihrem Geschirrspüler. Auch dieser verlangt eine regelmäßige Salzzufuhr zur Gerätepflege.

Vorteile:

  • Kalk wird zuverlässig aus dem Wasser entfernt
  • Die Rohre werden geschützt

Nachteile:

  • hoher Wartungsaufwand
  • Rückstände von Industriesalz im Trinkwasser?
  • Andere Verunreinigungen außer Kalk werden nicht entfernt

Viele empfinden den Wassergeschmack nach Einbau einer Entkalkungsanlage als ungenießbar. Klar ist auch, warum: Verwendet wird kein gutes (Ur)meersalz oder physiologisches Steinsalz, sondern Industriesalz. Es geht nicht um die Frage, ob „NaCl“ selber gesund oder ungesund ist – jedes heute am Land lebende Individuum ist irgendwann vor zig-tausend Jahren aus dem Meer gekommen, deswegen ist Salz an sich eines der wichtigsten „Lebensmittel“ des Menschen. Aber Salz ist eben nicht gleich Salz. Insbesondere geht es um die Zusatzstoffe, die jedem Regeniersalz stecken. Keiner käme auf die Idee, mit Geschirrspüler-Salz sein Essen zu würzen, oder?

Mehr zum Thema Salz erfahren Sie in unserem Mineralienreport.

Fazit Wasserentkalkungsanlagen: Sie sind die zuverlässigste Methode, Kalk im ganzen Haus zu beseitigen. Zur Entfernung des dabei eingesetzten Industriesalzes, das sich danach im Wasser befindet, empfehlen wir, speziell für das Trinkwasser in der Küche einen Wasserfilter zu benutzen, der das Salz wieder entfernt. Infrage kommen dafür entweder eine Umkehrosmoseanlage oder ein Heimdestillierer.

Oft werden wir gefragt, ob man nicht gleich eine Umkehrosmoseanlage in den Keller einbauen könnte, um das gesamte Hauswasser vom Kalk zu befreien? Zwei Gründe sprechen dagegen: Zum einen wären die Kosten exorbitant hoch. Zum anderen ist Umkehrosmosewasser so sauber, dass es Partikel aus dem Rohrleitungssystem selber herauslösen würde … die Rohre könnten dadurch angegriffen werden und Rohrmaterial-Bestandteile wie Kupfer o.ä. wären danach im Wasser zu finden (Näheres siehe Wasserfilter Vergleich Unterpunkt Umkehrosmoseanlage).

Durchflussfilter​

Speziell für Häuser, die ihr Wasser aus einem eigenen Brunnen erhalten, gibt es große Durchflussfilter, die in der Regel auf die Besonderheiten des Eingangswassers abgestimmt werden .. zum Beispiel Wasserfilter für die Entfernung von Eisen, Mangan, Schwebestoffen usw. Diese Wasserfilter haben keinen Einfluss auf die Härte des Wassers – Kalk bleibt im Wasser. Auch Nitrat aus der Landwirtschaft und diverse andere Schadstoffe werden nicht entfernt.

Für den normalen, an die städtische Wasserversorgung angeschlossenen Haushalt machen diese Filter keinen Sinn. Genauso wenig wie Wasserfiltersystem gegen Keime für das ganze Haus.

Hausbrunnen können bakteriell belastet sein. Ist dies der Fall, gibt es zwei mögliche Gegenmaßnahmen: Man kann einen UV-Wasserfilter einbauen, der die Keime durch ultraviolettes Licht bekämpft oder man entscheidet sich für eine mechanische Keimsperre. Keimsperren – so genannte UF-Filter - gibt es sowohl in kleiner Form für Küchen-Wasserfiltersysteme als auch groß dimensioniert für die Hauswasserleitung. Mehr zu den Themen UF und UV bei unserem Wasserfilter Vergleich Küchenfilter.

Solange man an die städtische Wasserversorgung angeschlossen ist, muss das Wasserwerk dafür sorgen, dass das Wasser keimfrei am Haus ankommt – wenn nötig durch Chlorierung und ähnliche Maßnahmen. Deswegen betrifft diese eine spezielle Problematik insbesondere die Hausbrunnen-Besitzer.

Natürlich können sich jeder Wasserleitung Keime tummeln – egal, ob das Wasser aus dem eigenen Brunnen oder von den Wasserwerken kommt (Stichworte Biofilme, Legionellen). Aber zentral im Keller installierte Wasserfiltersysteme gegen Keime können in diesem Fall nicht helfen, weil die Belastungen zumeist in der Peripherie auftreten und nicht gleich am Hauswassereingang (Stichwort stehendes Wasser in oberen Etagen).

Hauswasserbelebung​

Hauswasserbelebungen sind im Grunde genommen gar keine Wasserfilter – rein chemisch-physikalisch wird nichts aus dem Wasser entfernt. Trotzdem schwören viele Endverbraucher auf sie, weil das Wasser besser schmeckt, weicher, obwohl sich der gemessene Kalkgehalt nicht ändert. Bekannte Beispiele sind Grander, Plocher oder Memon. Auch unser Misterwater Easyquell gehört zu dieser Kategorie.

Um sich grundsätzlich für oder gegen eine Hauswasserbelebung zu entscheiden, macht es Sinn, sich mit dem Thema „Kann Wasser Informationen speichern“ zu beschäftigen. Zwei interessante Videos dazu finden Sie unter http://www.misterwater.eu/orgon-energie-produkte

Wasserbelebungs-Systeme können auf ganz verschiedenen Prinzipien beruhen – abhängig davon unterscheiden sich diese Systeme in der Lebensdauer und natürlich auch in der Wasserqualität, die im Fall von Wasserbelebungen durch nicht-wissenschaftliche Methoden wie Wasserkristallfotographie nach Emoto, Hagalis-Analyse oder Meridian-Messungen am Menschen o.ä. sichtbar gemacht werden können.

Als Faustregel gilt: Eingebaute Systeme, deren Wirkung zumeist auf physikalischen Prinzipien beruht (Stichwort Verwirbelung), sind in der Regel bezüglich ihrer Lebenszeit anderen Systemen, die von außen auf die Leitung angebracht werden und rein durch Schwingungsübertragung funktionieren, überlegen.

Weiterführende Informationen finden Sie unter http://www.misterwater.eu/hauswasserverbesserung-mit-dem-easyquell

Vorteile:

  • Wartungsfrei
  • Chemikalienfrei
  • Wasser schmeckt besser
  • Lebendige Organismen profitieren
  • Kalk ist zwar noch im Wasser, aber nicht mehr so hartnäckig
  • Schadstoffschwingungen werden gelöscht

Nachteile:

  • Keine Filterung des Wassers
  • „wissenschaftlicher Beweis“ fehlt
  • Lebensdauer?

Fazit: Eine Hauswasserbelebung macht für jeden Hausbesitzer Sinn, dem klar ist, dass Wasser Informationen speichern kann. Wir empfehlen eine Hauswasserbelebung speziell nach UV- oder Entkalkungsanlagen, da diese Wassersorten besonders schlecht kinesiologisch testen. In einigen Regionen Deutschlands mit besonders sauberem weichem Wasser reicht eine Hauswasserbelebung sogar als Einzelmaßnahme, um ein sehr gutes Trinkwasser zu erzielen.

Teil 2: Wasserfilter Vergleich Küchengeräte​

Hat man die Frage: „Muss ich das Trinkwasser in meiner Küche überhaupt filtern?“ für sich mit „ja“ beantwortet, ist die Art und Anzahl der Wasserfiltersysteme noch verwirrender als beim Hauswasseranschluss. Hier nun der Wasserfilter Vergleich Küchengeräte: Was kann welcher Wasserfilter und welcher Filter ist für wen geeignet?

(Eine Entscheidungshilfe zu der Frage „Filtern - ja oder nein“ finden Sie übrigens unter http://www.misterwater.eu/geheimreport )

Kategorie 1: Kannenfilter

Berühmtestes Beispiel ist der BRITA Wasserfilter. Die Funktionsweise ist ähnlich wie bei der Enthärtungsanlage im Keller: In einem Ionenaustauschverfahren wird Kalk im Filter zurückgehalten und Natrium ans Wasser abgegeben. Statt das Ionenaustausch-Harz mit Salz zu regenerieren wie bei der Haus-Entkalkungsanlage muss einmal im Monat die Filterkartusche getauscht werden.

Außerdem befindet sich in der Filterkartusche ein Aktivkohlegranulat – beispielsweise zum Zurückhalten von Chlor und Chlorverbindungen. Da das Füllgut in der Filterkartusche aus losem Schüttgut mit großen Hohlräumen besteht und der Filter als offenes System in einer keimreichen Küchen-Umgebung steht, neigen die Kartuschen zu Verkeimung.

Zwar werden zunächst Bakterien zurückhalten, allerdings finden die Bakterien im Filter einen idealen Lebensraum. Wird die Kartusche nicht rechtzeitig gewechselt, kommt es zum Bakteriendurchbruch ins Trinkwasser. BRITA versucht das Bakterienwachstum mit dem Zusatz von Silber zu vermindern.

Vorteile:

  • Preiswert
  • Kalk wird entfernt
  • Unkompliziert

Nachteile:

  • Verkeimung?
  • Unphysiologisches Salz im Wasser
  • Silberabgabe?
  • Pestizide, Herbizide, Arzneimittelrückstände usw. werden nicht entfernt

Fazit: Wem es um eine schnelle Kalkreduzierung für Kaffee und Tee geht, der findet in einem BRITA Filter eine preiswerte Lösung. Wichtig ist die penible Pflege, sprich der monatliche Kartuschentausch. Als ideales Trinkwasser kann das so gefilterte Wasser leider nicht angesehen werden.

Kategorie 2: Aktivkohlefilter

Aktivkohlefilter gibt es als Einzelfilter (Auf- oder Untertisch) oder als Vorfilter und Teil einer Umkehrosmoseanlage.

Jeder kennt die schwarzen Aktivkohletabletten zum Schlucken, durch die Giftstoffe im Magen-Darm-Trakt gebunden werden. Bei Aktivkohle handelt es sich um Kohle, deren Oberfläche durch das Freispülen feiner Kanäle und Poren vergrößert wurde. Aktivkohle entfernt insbesondere Chlor, aber auch andere Giftstoffe, je nach Hersteller und Qualität. Man unterscheidet zwischen Granulaten und Kohleblockfiltern.

In Granulaten besteht - wie schon im vorhergehenden Abschnitt besprochen – die Gefahr eines Filterdurchbruchs: Der Wasserfilter gibt dann plötzlich seine gesammelten Giftstoffe oder Bakterien ins Trinkwasser.

Außerdem: Nicht alle Stoffe werden entfernt. Kalk bleibt im Wasser, genauso wie beispielsweise Nitrat.

Vorteile:

  • Relativ preiswert in der Anschaffung
  • Einige wichtige Schadstoffe werden gefiltert

Nachteile:

  • Kalk bleibt im Wasser
  • Filterdurchbruch bei Granulat möglich
  • Verkeimung?
  • Keine vollständige Filterung aller Schadstoffe (Nitratproblematik)

Fazit: In Gegenden mit weichem Wasser und ohne Nitratbelastung ist die Anschaffung eines guten Aktivkohlefilters sinnvoll. Als Nachfilter nach einer Entsalzungsanlage im Keller ist ein Aktivkohlefilter nicht ausreichend, da Natrium nicht zurückgehalten wird. Von Schüttfiltern als Einzelfilter raten wir ab. Am besten wählt man einen qualitativ hochwertigen Carbonblockfilter, zum Beispiel den Multi Pure, bei dem die Aktivkohle so fest zusammengesintert ist, dass kein Durchbruch möglich ist.

Kategorie 3: Standfilter aus mehreren unterschiedlichen Filterschichten

Für Wasserfilter aus mehreren Schichten gilt sinngemäß das gleiche wie für Aktivkohlefilter.

Kategorie 4: UF-Filter (Keimsperren)

Keimsperren bestehen aus einem fest gewickelten Material, deren Poren so eng sind, dass Bakterien, Pilze und Viren zu dick sind, um hindurchzupassen. Sie bleiben sozusagen im Filter stecken. Man findet Keimsperren in vielerlei Varianten – groß für die Hauswasserleitung, klein als Einzelfilter oder in Kombination mit anderen Filtersorten

Vorteil:

  • Mechanische Keimrückhaltung

Nachteil:

  • Außer Keimen und groben festen Partikeln wird nichts gefiltert

Fazit: UF-Filter machen Sinn für Brunnenbesitzer oder in Kombination mit einem anderen Wasserfilter.

Kategorie 5: UV-Filter

Eigentlich sind UV-Filter gar keine Wasserfilter, sondern Lampen. Man nennt sie vermutlich deshalb Filter, weil das Wasser mit der UV-Lampe in Berührung kommen muss, damit eine Wirkung erzielt wird – sie werden also ähnlich wie ein Filter direkt in den Wasserverlauf eingebaut. Ziel ist das Außergefecht-Setzen von Keimen.

Vorteil:

  • Bewährte Trinkwasser Desinfektion

Nachteile:

  • Herkömmliche UV-Lampen enthalten Quecksilber
  • Bakterien werden körperlich nicht entfernt
  • Filtert keine weiteren Stoffe
  • Schwingung?

Fazit: Die UV-Strahlung ist als „desinfizierende“ Frequenz eine keimtötende Strahlung. Wem Schwingungen wichtig sind, der weiß, dass das Trinkwasser nach Durchlauf des UV-Filters eine linksdrehende, lebensverneinende Schwingung hat. Kinesiologisch testet das Wasser danach nicht gut. Wir empfehlen eine anschließende Energetisierung.

Kategorie 6: Heimdestillierer

Heimdestillierer sind kleine Standgeräte, wo das Wasser durch Erhitzen verdampft und anschließend kondensiert wird. Mit Heimdestillierern werden ppm-Werte von Null erzeugt – das heißt, alle mineralischen Bestandteile werden komplett entfernt. Während die Anhänger der Fit-For-Live Bewegung von Harvey und Marilyn Diamond oder die Anhänger von Norman Walker diesen Umstand als sehr positiv erachten, behauptet die Gegenpartei, dieses Wasser sei gesundheitsschädlich.

Wir schließen uns weder der einen noch der anderen Meinung an, sondern denken vielmehr, dass beim Thema Mineralien ein gesunder Mittelweg gegangen werden muss. Ausführliche Informationen dazu finden Sie in unserem Mineralienreport bzw. im Interview zwischen Erich Meidert und Michael Vogt.

Was wir in Bezug auf Heimdestillierer für bedenkenswerter halten, ist die Tatsache, dass das Wasser durch den Herstellungsprozess lange Zeit warm ist und sich Keime gern in einer warmen Umgebung bilden. Außerdem wissen wir aus der Alkohol-Destillation, dass sich bestimmte chemische Stoffe ebenso wie Wasser destillieren lassen. Trotz 0 ppm können also einige wenige „destillierfähige“ Schadstoffe trotzdem im destillierten Wasser enthalten sein, sofern sie im Ausgangswasser vorhanden waren.

Vorteile:

  • Relativ Preiswert
  • Entfernt Kalk und Schadstoffe gründlich

Nachteile:

  • Stromverbrauch?
  • Langsam
  • Keime?
  • "Leeres" Wasser

Fazit: Wir empfehlen ein Destilliergerät nur mit anschließender Weiterbearbeitung des Wassers (Energetisierung, leichte Remineralisierung, Verwirbelung o.ä. siehe … warum Umkehrosmose allein nicht reicht). Geeignet sind Destilliergeräte für 1 – 2 Personenhaushalte, wo kein Einbau einer Umkehrosmose Anlage möglich ist und nur kleine Wassermengen gebraucht werden. Ungeeignet sind die Destilliergeräte für große Familien mit hohem Wasserbedarf, da die Destillation mit einem enormen Zeitbedarf und bei vielen Litern auch mit einem hohen Stromverbrauch verbunden ist.

Kategorie 7: Umkehrosmose Anlage

Neben den Heimdestilliergeräten ist Umkehrosmose die gründlichste Art, Wasser von allen erdenklichen Schadstoffen – über Schwermetalle, Fungizide, Pestizide, Chlor, Medikamentenrückstände, Radioaktivität, Nitrat .. - als auch Kalk zu reinigen. Man kommt nicht ganz auf 0 ppm wie bei der Destillation, dafür werden aber auch die „flüchtigen Substanzen“ mit gefiltert.

Wie alle anderen Wasserfilteranlagen auch können Umkehrosmose Anlagen Keimen ein zu Hause bieten, vor allem bei längeren Standzeiten. Der Vorteil von eingebauten Anlagen ist, dass diese in der Regel problemlos mit einer Keimsperre ausgestattet werden können (das geht beim Destillierer nicht).

Unsere Misterwater Wasserfiltersysteme beruhen aufgrund der überragenden Filterleistung, die die Umkehrosmose bietet, stets auf einer Umkehrosmose Anlage als Basis. Allerdings kann auch hier –ähnlich wie bei der Destillation – die Umkehrosmose nur der erste Schritt für ein hervorragendes Trinkwasser sein. Weitere Aufbereitungsschritte – wie Keimsperre, Energetisierung, Remineralisierung, Verwirbelung oder Anreicherung mit Wasserstoff (siehe nächster Punkt) sollten idealerweise folgen.

Vorteile:

  • Entfernt Kalk und Schadstoffe gründlich
  • Hohe Literleistung pro Zeiteinheit im Vergleich zum Destillierer
  • Frisches kühles Wasser im Vergleich zum Destillierer
  • Enthält Aktivkohlevorfilter und kann mit UF-Keimfiltern ausgerüstet werden

Nachteile:

  • Keime?
  • „Leeres“ Wasser

Kategorie 8: Ionisierer

Ionisierer haben nicht primär die Funktion der Wasserfiltration, sondern hier geht es um ein ganz anderes Thema. Nämlich darum, ein so genanntes antioxidatives Wasser zu erzeugen – also ein Wasser, das schädliche freie Radikale einfängt.

Gemessen werden kann das über den ORP-Wert, dieser muss negativ sein. Allerdings gibt es auch Mineralien, die negative ORP-Werte erzeugen (zum Beispiel Aluminium, was gar nicht positiv zu bewerten ist). Worauf es in Wahrheit ankommt – allerdings setzt sich diese Erkenntnis nur langsam durch – ist der so genannte freie molekulare Wasserstoff. Ein Interview zu diesem Thema können Sie hier sehen.

Viele Verkäufer von Ionisierern loben den hohen pH-Wert, den Wasser ihrer Geräte aufweist. An dieser Stelle sei erwähnt, dass dieser hohe pH-Wert völlig irrelevant ist, sondern einzig der Wasserstoff zählt.

Grundsätzlich muss man unterscheiden zwischen Ionisierern der alten und der neuen Generation. Die alte Generation der Ionisierer erkennt man zumeist daran, dass die Geräte ein oder zwei Aktivkohlevorfilter besitzen und an die Wasserleitung angeschlossen werden. Bei der neuen Generation handelt es sich in der Regel um mobile Standgeräte ohne Wasserfilter, die darauf ausgelegt sind, Wasser mit molekularem Wasserstoff anzureichern.

Alte Geräte trennen das Wasser in „saures“ Wasser und „basisches Wasser“. Getrunken wird das basische Wasser. Was eigentlich erfolgt ist eine Trennung der Ionen: Die basischen Kationen wandern in den basischen Wasseranteil, die Anionen werden mit dem sauren Wasser entsorgt.

Wir halten eine solche Mineralientrennung nicht für sinnvoll, da die Anionen für die Mineralstoffverwertung der Kationen entscheidend sind. Ausführliche Informationen dazu finden Sie in unserem Mineralreport. Außerdem haben die Vorfilter die gleichen Vor- und Nachteile wie oben unter dem Punkt Kohlefilter beschrieben.

Vorteile:

  • Ionisierer liefern durch die Anreicherung des Wassers mit molekularem Wasserstoff antioxidatives „Anti-Aging-Wasser“

Nachteile:

  • Kalk wird nicht herausgefiltert
  • Es kommt zu langfristigen mineralischen Ungleichgewichten (betrifft nur alte Generation)
  • Keime in den Vorfiltern? (Betrifft nur alte Generation)

Fazit: Hauptaufgabe der Ionisierer ist die Anreicherung des Wassers mit molekularem Wasserstoff. Als alleinige Filter halten wir sie für ungeeignet, da dann der Nutzer dieser Anlagen gezwungen ist, die ganze Zeit über nur Wasserstoffwasser zu trinken. Da Wasserstoffwasser u.a. einen Einfluss auf die Entgiftung hat, sollte man die Möglichkeit haben, auch anderes Wasser im Wechsel trinken zu können. Nicht jeder verträgt eine permanente Entgiftung.

Von den Ionisierern der neuen Generation haben wir auf dem Weltmarkt einen einzigen entdeckt, dessen Wasser kinesiologisch positiv testet. Mehr über diesen Ionisierer erfahren Sie unter … Lourdes Generator

Eine ausführliche Betrachtung zum Thema Ionisierer finden Sie unter: http://www.misterwater.eu/ist-ionisiertes-basisches-wasser-schaedlich

Zusammenfassung Wasserfilter Vergleich Wasserfiltersysteme

Je nach Wasserqualität des Ausgangswassers können ganz unterschiedliche Aufbereitungsarten angezeigt sein. Bestenfalls – bei weichem schadstofffreiem Wasser - reicht eine Wasserbelebung ohne Wasserfilter. Ist das Wasser weich, aber schadstoffbelastet, käme beispielsweise ein guter Kohleblockfilter mit anschließender Wasserbelebung in Frage.

Bei sehr hartem schadstoffhaltigem Wasser kommt man an einer Umkehrosmoseanlage oder einem Destilliergerät nicht vorbei. Allerdings können sowohl Umkehrosmoseanlage als auch Destilliergerät nur der Anfang sein – Schritt 1 zum perfektem Trinkwasser. Eine Umkehrosmoseanlage hat im Vergleich zum Destilliergerät den Vorteil, dass sie als Einbauanlage schnell viel frisches Trinkwasser liefern kann. Auch kann sie unkompliziert mit einer Keimsperre versehen werden. „Wiederbelebt“ und remineralisiert werden können beide Wassersorten. Siehe dazu http://www.misterwater.eu/warum-umkehrosmose-allein-nicht-reicht

Sie können Ihr Trinkwasser nicht einschätzen? Lassen Sie sich jetzt von uns unverbindlich unter unserer Telefonhotline +49 8106 39 70 714 beraten.

Ist eine Ferndiagnose per Telefonat nicht möglich, bieten wir Ihnen gern die Möglichkeit, uns eine Trinkwasserprobe einzusenden, damit wir die wichtigsten Parameter überprüfen können.

Gerne beantworten wir weitere Fragen auch unter anfrage@misterwater.eu